Schichtarbeit und Lerchen-/Nachteulen-Tendenzen

Obwohl die meisten Erwachsenen 7-9 Stunden Schlaf an einem 24-Stunden-Tag benötigen, kann der genaue Zeitpunkt, zu dem unser Körper von Natur aus dazu neigt, jeden Tag einzuschlafen und aufzuwachen, variieren. Wissenschaftler glauben, dass Menschen inhärente Unterschiede darin haben, wann sie am besten schlafen und aufwachen. Dieses natürliche Muster ist ein Chronotyp. Ob Sie eine Nachteule (ein Abendmensch) oder eine Lerche (Morgenmensch) sind, wird zum Teil durch Ihre Genetik bestimmt.



Wenn Sie Ihre natürliche Tendenz kennen, kann dies Ihnen helfen zu verstehen, wie Sie sich an einen bestimmten Schichtplan anpassen. Wenn Sie beispielsweise schon immer ein Nachtmensch waren und sich in den Abendstunden am produktivsten fühlen, ist eine Abendschicht möglicherweise am besten für Sie, da Ihr zirkadianer Rhythmus es Ihnen ermöglicht, in diesen Stunden wachsam zu sein. Wenn Sie immer früh aufgewacht sind und sich morgens scharf und energiegeladen gefühlt haben, kann eine Nachtschicht für Sie besonders hart sein. Manche Menschen fallen in die Mitte der beiden Tendenzen. Wenn Sie keine starke Tag- oder Nachttendenz haben (und Ihr Arbeitgeber flexibel ist), können Sie verschiedene Schichtzeiten ausprobieren, um herauszufinden, welche für Sie am besten geeignet ist.

Bestimmte Menschen sind auch insgesamt stärker von Zeitplanänderungen betroffen – ihre innere Uhr hat es schwerer, sich anzupassen, und Veränderungen im Schlaf treffen sie stärker als andere. Diese Menschen sollten sorgfältig darauf achten, ihre Schlafzeit zu schützen, wenn sie Nacht- oder Wechselschichten arbeiten.



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